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Logbuch

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08.05 - 14.05.2006
 

In Port Vila gibt einen grossen französischen Supermarkt, mit frischen Baguette, leckerem Käse, gutem Wein und erstklassischem lokalem Fleisch. Das wird uns Vakuum verpackt und wird so bei normaler Kühlung einen Monat halten. Frisches Gemüse und Früchte erstehen wir mit unserem "Bananenexperten" auf dem Markt.

Hier sollte jetzt eigentlich ein Bild stehen, aber Vanutu ist noch nicht so entwickelt, das es an jeder Ecke ein Internet-Cafe gibt, von privaten Zugängen ist gar nicht die Rede. Das ist auch schön so, das Logbuch können wir via HF-Radio übertragen, Bilder reichen wir Ende des Monats nach, wenn wir in Luganville auf der Insel Espiritu Santo sind.

  

  

Nachdenm wir unsere Vorräte aufgefüllt haben, bunkern wir noch Diesel und Wasser und verlassen Port Vila. Unser erstes Ziel ist "Havanah Harbour" an der Westküste Efates. Dieser hat bei den Pazifikkämpfen des vergangenen Weltkrieges eine bedeutene Rolle gespielt, heute eher ein trister, verlasser Ort, an dem es sich nicht lohnt, lange zu bleiben.
Also geht es gleich weiter am folgenden Morgen zur Insel Nguna, wo wir in der Matua Bay vor Anker gehen. Unser erster Weg führt uns, so ist es Sitte, zuerst zum Dorfchef. Begleitet von einer Kinderschar macht man so seine Aufwartung, stellt sich kurz vor und bittet zwanglos um die Erlaubnis das Dorf zu besuchen und in der Bucht zu ankern.

Zum Unterschied zu Fiji erwartet hier der Chef auch nicht ein Bündel Kava als Geschenk, sondern hat meist schon eine Handvoll saftiger Früchte für uns als Geschenk in der Hand. Hier in Nguna bekommt Nela sogar noch Blumen und ein Stirnband aus Palmblättern geschenkt..
Die lieben Leute dort möchte gerne, das wir noch länger bleiben, aber es zieht uns weiter. Wir machen einen Stop auf der Insel Emae, auch hier warten schon viele Kinder, die uns begleiten und mit Antoine spielen.

  

 

  

Unserer weiterer Weg führt uns zur Insel Epi, eigentlich wollten wir direkt zur Lamen Bay segeln, wo es eine freundliche Seekuh geben soll, mit der man schwimmen kann. Wir entschliessen uns aber einen Stop in der Revelieu Bay einzulegen, was sich später als wahrer Glücksfall herausstellen sollte.

Die Leute hier sind anfangs ein wenig scheu, aber später um so herzlicher. In einer wunderschönen Umgebung leben sie im Einklang mit der Natur, das folgende Foto gedruckt für sie macht ihnen riesige Freude.

  

 

 
So entschliessen wir uns auch den Sonntag, dem Muttertag zu bleiben. Am Vormittag gehen wir auf Muschelsuche am Strand. Im schwarzen Vulkansand gibt es für uns ganz neue Spezies, ein besonders schönes Exemplar gibt`s von Antoine an Nela als Muttertagsgeschenk.
Den Nachnittag verbringen wir mit den Einwohner unter einem riesigem Mangobaum, die Kinder spielen , wir schlürfen ein paar Kokusnüsse und es herscht eine unheimliche friedvolle Atmosphäre.
 

  

 
Als wir kurz vor Sonnenuntergang zurück zum Schiff aufbrechen, kommt noch ein Mann vom Nachbardorf herrüber, und fragt, ob wir ihn mit zur Insel Ambrym nehmen können. Wir verabreden uns für den folgenden Morgen um 08.00 Uhr, mehr darüber aber im kommenden Logbuch.

Bis dahin...........alles Gute !

Tom, Nela & Antoine