28.05. -
11.06. 2006
Die Feierlichkeiten zur lokalen Hochzeit beginnen
mit dem Abholen der Braut am Vormittag. Da die zwei
Dörfer weiter wohnt, macht sich dahin das halbe
Dorf von der Asanvari Bay auf, zu Fuss oder im Kanu
und auch wir dürfen Transportaufgaben übernehmen.
Das ganze geht alles ganz locker und lustig ab,
alles was sich nicht in Sicherheit bringen kann,
wird von der holden Weiblichkeit mit Bananenbrei
beschmiert und auch das Abschreiten der Geschenke
ist ein grosser Spass für alle, obwohl ein
ernster Brauch.
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Richtig ernst wird es dann am Nachmittag, alle
sind sehr förmlich gekleidet, der Gottesdienst
dauert drei Stunden und ältere Damen zischeln
dabei, wenn die Kinder draussen zu laut spielen. Wie
es sich doch gleicht auf der Welt.
Aber danach wird es wieder lustig, eine String-Band
spielt, jeder bekommt einen Palmwedelkorb mit einem
Stück Kalbskleisch und Yucca aus dem Erdofen
und der Kava fliesst in Strömen. |
Wir verlassen das Fest logischerweise recht früh,
die letzten Gäste begegnen uns im Kanu bei
ihrem Heimweg , als wir am folgendem Morgen diesen
schönen Ort Richtung Espiritu Santo verlassen.
Nach 60 Meilen erreichen wir am Abend unseren Ankerplatz
bei der "Hauptstadt" Luganville. Dessen
Centrum ist eine schöne breite Strasse, eine
Hinterlassenschaft der Amerikaner aus dem 2.Weltkrieg,
ansonsten sieht es hier eher traurig aus.
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Das Geschäftsleben, einschliesslich
der Supermärkte, ist hier fest in chinesischer
Hand, also vorbei mit französischem Camenbert
und andere Leckereien. Dafür Supermärkte
mit einen sehr bescheidenen Angebot, und davon noch
Frischwaren, die das Verfallsdatum schon lange überschritten
haben. Spitzenreiter war neuseeländischer Morzarella,
MHD 06/2005 . Was für ein Unterschied zu Port
Vila.
Nachdem wir uns mit dem nötigsten versorgt haben,
inclusive einiger Windeln Marke Formlos, machen wir
uns auf an die Ostküste Espiritu Santo`s . In
der Petterson Bay finden wir einen herrlichen Ankerplatz
hinter einem Riff, an dem wir dann auch gleich ein
paar Tage bleiben. |
Eine der Besonheiten dieser Bucht sind zwei Flüsse,
an deren Ende sogenannte Blue Holes liegen. Das
sind bis zu 30 m tiefe Quellen,in denen man herrliche
Baden kann und die die Flüsse mit azurblauem
Frischwasser speisen. Bei Hochwasser ist es möglich
bis zu den Blue Holes mit dem Dinghi zu fahren,
eine fantastische Sache.
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Aber auch die schönen Tage hie
finden ein Ende, zurück geht`s nach Luganville,
wo noch einige Besorgungen anstehen.
Und auf dem Weg dorthin fangen wir auch endlich
mal wieder einen Fisch, und was für einen. An
diesem Prachtburschen von Wahoo können wir einige
Zeit knabern und auch der Kopf wurde zur Fischsuppe
a`la Miha verarbeitet.
Mehr von uns bald wieder an dieser Stelle,
bis dahin.......alles Gute !
Tom, Nela & Antoine
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