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26.06. - 29.07. 2006

Nach einen recht feuchten und bewegtem Törn sind wir nun glücklich in Darwin gelandet. Aber der Reihe nach: Am 29. Juni haben wir Vanuatu verlassen, schon bald bescheren uns kräftige Winde eine flotte Fahrt. Das dabei der bis zu 2 Meter hohe Schwell eher aus Süden kommt, lässt die Sache recht bewegt werden und lässt auch schon mal die eine oder andere Welle auf`s Deck klatschen.
Das es dabei reichlich regnet und der Himmel bis kurz vor Australien grau in grau ist, lässt die Sache nicht unbedingt gemütlicher werden.
Also besteht unsere Hauptbeschäftigung daraus, Antoine im Salon mit allerhand Spielzeug zu beschäftigen.
  

 

Passagiere auf dem Weg nach Australien   
Aber er ist fast immer guter Dinge, turnt durch den Salon und geniesst es Knetgummifiguren zu machen oder uns anzuweisen, welche Figur wir zu basteln haben.
Einzige Abwechslung auf diesem ungemütlichen Törn durch die Korallensee sind nächtliche, geflügelte blinde Passagiere.
Nachdem die aber einige Male das Deck völlig verschissen haben und einer noch auf der Windfahne auf dem Masttop Karussell fahren wollte und die dabei geschrottet hat, haben ich ihnen dann doch nahegelegt, sich eine andere Mitfahrgelegenheit zu suchen.
Die wenigen Male, wo es ein wenig aufklart, verbringen wir natürlich an Deck, und dort findet sich auch für Antoine das ein oder andere neue Spielzeug, wie z. B. dieser fliegende Fisch. Auch wenn der schon ein wenig streng riecht, kostet es viel Überredungskunst, Antoine dazu zu bewegen, diesen wieder ins Wasser zu werfen
  
Fliegender Fisch gestrandet

 

 
Strahlender Sonnenschein empfängt uns am 12. Juli, als wir in den Hafen von Thursday Island, dem nördlichsten Australiens, einlaufen.
Nun stehen erst einmal die ausführlichen australischen Einklarierungsformalitäten an und es dauert auch nicht lange, da stehen schon Zoll, Immigration und Quaratäne an Bord. Was die alles an Ausrüstung an Bord schleppen, lässt nichts Gutes erwarten.
Aber schon bald hat Antoine alle um denn kleinen Finger gewickelt, so geht alles doch recht schnell und fröhlich vonstatten, aber der Papierkram ist enorm und dem Quarantänegesetz entsprechend wird alles Gemüse und Früchte von Bord entfernt, das Fleisch hatten wir mittlerweile schon aufgegessen. Als sie von Bord gehen, verabreden wir uns auf ein Bier in einem der zahlreichen Pubs, denn der abendliche Aufenhalt darin ist die Hauptbeschäftigung in diesem eher langweiligem Kaff.
 

  

Also setzen wir, nachdem wir uns die Beine vertreten und die Vorräte wieder ergänzt haben, nach drei Tagen unseren Weg Richtung Darwin fort.

Einen schönen Stop legen wir im Nationalpark der Halbinsel Coburg ein, einem idiylischen Ort, an dessen Strände wir viele neue Muschelarten finden.
    
Garig Gunak Barlu Nationalpark

 

 
Vom Baden an den Stränden wird uns allerdings in der Rangerstation dringend abgeraten, es gibt hier zahlreiche Salzwasserkrokodile, und die sind äusserst agressiv. Die Spuren, die wir Morgens am Strand finden, lassen ausserdem auf eine enorme Grösse schliessen. Das 5 Meter Krokodil, von dem der Ranger sprach, scheint doch keine Märchen gewesen zu sein.
Trotzdem ist es wunderschön hier.
 

  

sonnenuntergang


Am 25. Juli ist es dann auch soweit, wir laufen am Abend in Darwin ein und ankern vorm Darwin Sailing Club, um dessen Einrichtungen zu nutzen, werden wir ( kostenlos ) temporäre Mitglieder.

Darwin sailing club

Mehr aus Darwin bald wieder hier ,
bis dahin...........alles Gute !

Tom, Nela & Antoine

Darwin