Nach einen recht
feuchten und bewegtem Törn sind wir nun glücklich
in Darwin gelandet. Aber der Reihe nach: Am 29. Juni
haben wir Vanuatu verlassen, schon bald bescheren
uns kräftige Winde eine flotte Fahrt. Das dabei
der bis zu 2 Meter hohe Schwell eher aus Süden
kommt, lässt die Sache recht bewegt werden und
lässt auch schon mal die eine oder andere Welle
auf`s Deck klatschen.
Das es dabei reichlich regnet und der Himmel bis kurz
vor Australien grau in grau ist, lässt die Sache
nicht unbedingt gemütlicher werden.
Also besteht unsere Hauptbeschäftigung daraus,
Antoine im Salon mit allerhand Spielzeug zu beschäftigen.
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Aber er ist fast immer
guter Dinge, turnt durch den Salon und geniesst es
Knetgummifiguren zu machen oder uns anzuweisen, welche
Figur wir zu basteln haben.
Einzige Abwechslung auf diesem ungemütlichen
Törn durch die Korallensee sind nächtliche,
geflügelte blinde Passagiere.
Nachdem die aber einige Male das Deck völlig
verschissen haben und einer noch auf der Windfahne
auf dem Masttop Karussell fahren wollte und die dabei
geschrottet hat, haben ich ihnen dann doch nahegelegt,
sich eine andere Mitfahrgelegenheit zu suchen. |
Die wenigen Male,
wo es ein wenig aufklart, verbringen wir natürlich
an Deck, und dort findet sich auch für Antoine
das ein oder andere neue Spielzeug, wie z. B. dieser
fliegende Fisch. Auch wenn der schon ein wenig streng
riecht, kostet es viel Überredungskunst, Antoine
dazu zu bewegen, diesen wieder ins Wasser zu werfen
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Strahlender Sonnenschein empfängt
uns am 12. Juli, als wir in den Hafen von Thursday Island,
dem nördlichsten Australiens, einlaufen.
Nun stehen erst einmal die ausführlichen australischen
Einklarierungsformalitäten an und es dauert auch nicht
lange, da stehen schon Zoll, Immigration und Quaratäne
an Bord. Was die alles an Ausrüstung an Bord schleppen,
lässt nichts Gutes erwarten.
Aber schon bald hat Antoine alle um denn kleinen Finger
gewickelt, so geht alles doch recht schnell und fröhlich
vonstatten, aber der Papierkram ist enorm und dem Quarantänegesetz
entsprechend wird alles Gemüse und Früchte von
Bord entfernt, das Fleisch hatten wir mittlerweile schon
aufgegessen. Als sie von Bord gehen, verabreden wir uns
auf ein Bier in einem der zahlreichen Pubs, denn der abendliche
Aufenhalt darin ist die Hauptbeschäftigung in diesem
eher langweiligem Kaff.
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Also setzen wir, nachdem wir uns
die Beine vertreten und die Vorräte wieder
ergänzt haben, nach drei Tagen unseren Weg
Richtung Darwin fort.
Einen schönen Stop legen wir im Nationalpark
der Halbinsel Coburg ein, einem idiylischen Ort,
an dessen Strände wir viele neue Muschelarten
finden.
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Vom Baden an den Stränden wird uns allerdings in der
Rangerstation dringend abgeraten, es gibt hier zahlreiche
Salzwasserkrokodile, und die sind äusserst agressiv.
Die Spuren, die wir Morgens am Strand finden, lassen ausserdem
auf eine enorme Grösse schliessen. Das 5 Meter Krokodil,
von dem der Ranger sprach, scheint doch keine Märchen
gewesen zu sein.
Trotzdem ist es wunderschön hier.
Am 25. Juli ist es dann auch soweit, wir laufen am Abend
in Darwin ein und ankern vorm Darwin Sailing Club, um dessen
Einrichtungen zu nutzen, werden wir ( kostenlos ) temporäre
Mitglieder.

Mehr aus Darwin bald wieder hier ,
bis dahin...........alles Gute !
Tom, Nela & Antoine

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