21.08. - 10.09. 2006
Totgesagte leben länger! Unseren Genaker,
den wir eigentlich schon abgeschrieben hatten, konnten
wir doch noch in Darwin reparieren und der leistet
uns jetzt auf dem Weg nach Bali gute Dienste, denn
der Wind ist sehr schwach.
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Unserer Ausguck hält derweil Ausschau nach
dem Ashmore Reef, auf halbem Weg nach Bali.
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Das Ashmoore Reef
ist Naturschutzgebiet, ein kleiner Teil ist aber offen
für Zugang für uns und auch für indonesische
Fischer, die hier Rast machen. Da es aber von Australien
beansprucht wird, obwohl es 400 Meilen von dort entfernt
ist, wird es von einem modernsten Zollboot bewacht.
Ein traumhafter Platz, der uns mal wieder Gelegenheit
zum ausgiebigen Baden bietet und die Crew vom Zoolboot
lädt uns auch noch zu einem Kaffee ein. |
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Nach dieser schönen
Rast geht`s weiter nach Bali, eine leichte Brise beschert
uns einen angenehmen Törn. Nur kurz vorm Hafen
erwischt uns eine verückte Strömung in der
Lombok-Street von fast 8 Knoten, die uns mehr von
unserem Ziel wegtreibt, als das wir näher kommen.
Aber nach 8 Stunden haben wir auch die letzten 20
Meilen hinter uns gebracht und werden freundlich in
der Bali-Marina begrüsst.
Von hier aus machen wir uns mit einem Leihwagen (der
kostet hier nur umgerechnet €12,- am Tag) auf,
das Inselinnere zu erkunden.
Bali, einzige Insel Indonesiens die vom Hinduismus
beherscht wird, hat unzählige beeindruckende
Tempel.
Der einzige in einem Felsen ist die sogenannte Felsengrotte.
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| Ein anderer wunderschöner Tempel
liegt am Bantur-See, hoch in den Bergen und hier
wird es nachts emfindlich kalt. Aber nach einer
durchfrorenen Nacht (Heizungen sind hier unbekannt)
bietet dieser Tempel im Morgenlicht einen tollen
Anblick. |
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Bali ist auch die einzige
Insel auf der die Menschen eher dem Land zugewand
sind, Hauptbeschäftigung ist so nicht Fischfang
sondern Landwirtschaft, und hier speziell der Reisanbau.
So finden sich neben zahllosen Reisfelder in jeder
erdenklichen Ecke ( auch in den Städten), kunstvoll
angelegte Reisterassen in den Hügeln Bali`s. |
| Einen der zwei Meerestempel Bali`s
liegt im kaum besuchten Norden der Insel. Als wir
den dort sind, findet zudem grade eine Zeremonie statt.
Für eine Besichtigung ist so ausser dem in jedem
Tempel obligatorischen Sarong eine spezielle Kopfbedeckung
für die Herren vorgeschrieben. |
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Vom Norden aus geht`s wieder hoch
in die vulkanischen Berge. Die Strassen, teilweise
an ehemaligen Kraterrändern, durch Lavafelder
und ebenfalls an einen grossen See gelegen (in dem
es köstliche Fische gibt), bieten phantastische
Ausblicke. |
| Unsere Tempeltour endet in einem der
ältesten und zugleich farbenprächtigsten
Bali`s und das ist dann auch schon fast das Ende unseres
Besuchs hier. In der kommende Woche geht es weiter
Richtung Singapur.
Was wir auf dem Weg dorthin erleben, berichten wir
dann von dort.
Bis dahin........alles Gute !
Tom, Nela & Antoine
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