April 2008
Nach dem Ausflug nach Luxor heist es weiter Richtung Suez-Kanal. In diesem Abschnitt des Roten Meeres ist haeufig mit noerdlichen Winden zu rechnen. Als der mal nicht zu stark ist und auch die Vorhersage fuer die folgenden Tage sagt, das nur mit leichten Nordwinden zu rechnen ist, schmeissen wir die Leinen in Port Ghalib los und machen uns auf den Weg nach Suez.
Zu Anfang geht es sich auch gut an, bei nur 3 Beaufort Gegenwind kann Silver Blue mit den Maschinen leicht dagegen halten.
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Aber wieder bestaetigt sich die Regel , traue keiner Wettervorhersage. In der Nacht frischt es auf, es gibt mal wieder 40 Knoten auf die Nase mit entsprechendem Seegang.
Das macht keinen Sinn, da weiter gegenan zu dampfen, also rein in die Bucht von Safaga, nach Ras Abu Soma. Hier haben wenigstens die Kitesurfer ihren Spass.
Am naesten Tag hat es sich ein wenig beruhigt, also schnell weiter, es flaut sogar auf 2 Beaufort Nord ab. Sollten wir Suez ohne weitere Probleme erreichen ? Schietendidi, um 16.00 Uhr wird es auf einmal dunkel und es setzt ein unglaublicher Sandsturm ein, so das man selbst die Grossschiffe in unmittelbarer Naehe nicht sehen kann. Mit Hilfe des Radars und der Maschinen kaempft Silver Blue aber brav die letzten 20 Meilen gegen die 8 Beaufort an und gegen 22.00 Uhr erreichen wir das Mooringfeld vom Suez Yacht Club, und das kann so friedlich sein wie am naesten Morgen.
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Die hilfreiche Felix Maritime Ageny organisiert hier sehr gut alles, was fuer den Suez-Kanal Transit noetigt ist ( Schiffsvermessung, Diesel, Port clearence und natuerlich die Gebuehren nicht zu vergessen ).
Und sie organisiert auch den obligatorischen Pilot fuer den Suez-Kanal Transit.
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Fuer den Suez- Kanal braucht man 2 Tage, eine Nacht verbringt man im Ismalia Yacht Club, und im Kanal kommt es doch zu vielen hautnahen Begegnungen, und dazwischen kreuzen noch furchtlose Fischer ( ja, dieser kleine Punkt vor dem Panama-Liner ist ein Ruderboot )
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Am 22.April erreicht Silver Blue Port Said und somit wieder das Mittelmeer, das sie vor 7 Jahren verlassen hat. Quer uebers Mittelmeer segeln wir nach Fenike in der Tuerkei.
Hier verabschiedet Silver Blue seine Crew Fabian, Captain Tom freut sich darauf, bald wieder mit seiner Familie zu segeln.
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Fenike ist ein „lebender Ort“ , da nur wenig Tourismus vorhanden ist, ist auch in der Nebensaison alles geoeffnet, es gibt hervorragende und preisguenstige Restaurants und hier haben die Leute noch ein freundliches Laecheln uebrig. Und Spitze ist auch die Fenike Marina, allen voran dessen Manager Tuncay, der einen noch persoenlich nach dem Anlegen begruesst, sehr hilfsbereit in allen Dingen ist und auch schon mal abends um 8 Uhr selbst mit die Wireless-Antenne repariert, damit auch ja alle ihr Wireless LAN im Hafen haben. Auch Reparaturen am Schiff werden hier puenktlich von der technischen Abteilung durchgefuehrt, die sehr gut organisiert ist. |
Nur leider ist der Travellift hier um 30 cm zu schmal fuer Silver Blue, um sie aus dem Wasser zu heben und ihr „angeknabertes“ Ruderblatt zu ersetzen. Es schwimmt leider heutzutage sehr viel im Meer herum, was da nicht hingehoert und einem Schiff nicht immer gut tut.
Also segele ich an der schoenen tuerkische Kueste entlang nach Marmaris, wo es entsprechende Einrichtungen gibt.
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Mehr von hier und aus der Aegais und vielem anderen mehr hier in Kuerze,
bis dahin.......alles Gute !
TOM
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