JANUAR 2008
THAILAND - MALEDIVEN - OMAN
Nachdem wir in Phuket SILVER BLUE noch mit schmackhaften Sachen voll geladen haben und ausklariert haben geht`s erstmal nordwärts Richtung Similans Islands. Hier wollen wir noch ein wenig tauchen gehen und auf mehr Wind für den Törn zu den Malediven warten. Das ist zwar ein kleiner Umweg, aber der hat sich wirklich gelohnt. Die Similans bieten mal wieder herrlich klares Wasser.
|
|

|
|
Und das lädt natürlich zum Tauchen ein. Da die die Similans thailändischer Nationalpark sind und mit Hilfe der kräftigen Gebühren für Eintritt und Tauchgänge gut geschützt werden, gibt es noch eine artenreiche Unterwasserwelt.
Aber am 10.Januar geht es dann endlich raus auf den indischen Ozean und nach einziger Zeit ziemlicher Flaute kommt dann doch der ersehnte Nord-Ost Monsun. Vorbei an Sri Lanka mit einer schönen westlichen Strömung erreichen wir Etmale von bis zu 170 sm täglich. Vor Sri Lanka haben wir auch sehr regen Schiffsverkehr, der unsere Bordroutine aus Wache gehen, Sonnenuntergänge schauen und grosse und kleine Fische auf den Tisch zu bringen, manchmal mit ein wenig Adrenalin berreichert.
So erreichen wir recht schnell die Insel Uligamo, ganz im Norden der Malediven. Die Offiziellen, 5 an der Zahl, die hier kurz nach dem Ankern an Bord kommen, sind unwahrscheinlich freundlich und zuvorkommend. Selbst hier, auf einer abgelegenen Trauminsel hat die Bürokratie zwar ein Hauptquartier aufgeschlagen, aber die ist mit Hilfe der Offiziellen schnell erledigt. Auch sonst ist die Bevölkerung sehr freundlich und hilfsbereit. Selbst die Schule ist eine Augenweide und die Strände um die Insel herum sowieso

|
|

|
Nach einigen Tagen heiss es wieder Abschied nehmen, wir wollen ja weiter nach Arabien. Unser eigentliches Ziel, den Jemen müssen allerdings aufgeben, nachdem wir einen Schaden an einem Want festgestellt haben. Also heisst unser neues Ziel Port Salalah im Oman, wo die Ersatzteilversorgung besser ist. Auf dem Weg dorthin gibt es dann auch noch richtig einen auf die Mütze. 4 Tage und Nächte kämpfen wir uns mit 3 Reffs durch den Nordwind, der uns mit 40 - 45 Knoten ins Gesicht blässt. Eine recht feuchte Angelegenheit, die auch dem angeschlagenen Want natürlich auch nicht gut getan hat. Als wir dann endlich glücklich den Oman Ende Januar erreicht haben, heisst es erst mal die Salzkruste runterwaschen und neue Wanten bestellen.
Es gab noch einiges anderes zu tun, mehr davon und mehr aus dem schönen Oman im kommenden Logbuch, bis dahin................alles Gute ! Tom & Fabian
|
|