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KW 02 2003
06.01. - 12.01.2003
Auch hier ist der 06. Januar ein Feiertag, der hier sehr ruhig verläuft.
Trotzdem hat, genauso wie Sonntags, der nahgelegene (2 min. zu Fuss) Supermarkt
geöffnet. Also nutze ich diesen Tag für Einkäufe, die Auswahl
dort ist beachtlich. Ausser das es eine riesige Auswahl an Früchten und
Gemüsen gibt (die kolumbianische Küche ist sehr vielfältig
und gesund) es ca. 40 verschiedene frisch gebackene Brotsorten und frisches
Fleisch von bester Qualität.
Es gibt auch importierte Lebensmittel, aber in Kolumbien werden hervorragende
Sachen produziert, wie z.B. sogar Camenbert mit sehr ansprechendem Geschmack.
Also bleiben importierte Sachen, wie z.B. das teure Schweizer Pflaumenmus
(das auch noch viel zu süss ist) im Regal.
| Wenn ich nicht gerade zu Fuss unterwegs bin ( was durch die günstige
Lage oft geschieht ) , benutze ich meistens jetzt den Bus. Taxifahren
ist zwar sehr günstig ( ca. 1,50 -3,00 Euro ), aber Busfahren kostet
grademal 500 Pesos ( ca. 0,20 Euro) und ist viel lustiger. Die Busse werden
privat von einem Fahrer und einem "Einpeitscher" betrieben.
Der versucht durch ständiges lautes Ausrufen der Fahrtstrecke, die
am Strassenrand Stehenden dazu zu bewegen, grade diesen Bus zu nehmen.
Jeder Bus fährt eine festgelegte Route, auf der man überall
einsteigen (Handzeigen) und aussteigen ( parada rufen) kann. |
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Jeder Bus ist individuell gestaltet und es gibt jede Menge Leben darin. Ständig springen Wasserverkäüfer auf, werden Bonbons oder Eis angeboten, aber es gibt auch schon mal eine Silberputztuchvorführung oder eine Musikdarbietung. Einzigartig ! CARTAGENA DE INDIAS hat, das sag der ganze Name schon, auch eine beträchtlich
Kulturgeschichte vor den Spaniern. Die Indianerkultur, das belegen neueste
historische Funde, soll sogar 2000 Jahre älter als die mexikanische
sein. |
| Cartagena war für Spanien der bedeutenste Handelshafen, unter anderem
auch für den Sklavenhandel. Zur Errinnerung an diese leidvollen Zeit
steht jetzt in der Altstadt die von Enrique Grau geschaffene Skulptur
"Der Sklave der Sklaven", der u.a. San Pedro Claver darstellt. |
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Die Kultur- und Kunstszene ist sehr ausgeprägt in der Stadt, viele zeitgenössische Kunstwerke sind in der Stadt verteilt, wie z.B.das Kupferkunstwerk "der Eisverkäufer". Das Vorbil dafür ist noch zahlreich in der Stadt vertreten und kratzt von einem Eisblock Eisschnee herrunter, der dann durch verschiedene Fruchtsirups seinen Geschmack bekommt.
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Es gibt noch von vielen schönen Sachen zu berichten und viele schöne
Bilder zu zeigen (einen Vorgeschmack wieder am Ende),
davon kommende Woche mehr, wenn ihr mögt.......
......bis dahin alles Gute !
TOM









