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KW 05 2003

27.01. - 02.02.2003

Die Woche nimmt ihren gewohnten Verlauf, die Höhepunkte am Wochenende sind die Prozession am Sonntag und am Samstag die "Gauchita", ein Umzug mit über 700 Pferden. Pferde haben hier überhaupt einen grossen Stellenwert, das abendliche Vergnügen einiger besteht z.B. daraus, ein wenig in der Stadt umeinander zu reiten. Obwohl Cartagena eine recht moderne Stadt ist, sieht man noch häufig Pferdegespanne und auch Eselkarren.

Um direkt bei der "Gauchita" dabei zu sein und nicht nur am Strassenrand zu stehen, miete ich mir am Samstag früh mit einigen einheimischen Freunden eine Kutsche.
Um 15.00 Uhr treffen wir den Kutscher im Stadtteil Bocagrande und fahren zum Sammelplatz. Viele Reiter sind hier noch damit beschäftigt, ihre teilweise sehr kunstvollen Sättel nebst Zubehör aufs Pferd zu bringen. Einige haben sogar Satteltaschen als Musikboxen
umgebaut. Um 16.00 Uhr geht`s los, begleitet von berittener Polizei und mit viel guter Stimmung.
  

Der riesige Umzug führt durch die ganze Stadt und sollte eigentlich um 19.00 Uhr am Fusse des "Sero de la Popa" enden.    Da aber von den Reitern auch einiges an Alkohol vertilgt wird, sind die ersten schon angekommen, während viele noch in der Stadt ihren Spass haben.
 

   Am Sonntag nachmittag , am Tag der "Fiesta de Candelavia", ist es leider wieder recht dunstig, so das auch heute keine guten Fotos vom "Sero de la Popa" von dem Blick auf die Bay von Cartagena entstehen können, na ja, ich bin ja noch ein wenig da.
Dafür ist die Prozession, die den Hügel herrunterführt, doch recht eindrucksvoll. Eine riesige Menschenmenge folgt der Heiligenfigur.


Die Träger wechseln sich immer wieder ab, jeder möchte mal die Ehre haben, die tragen zu dürfen. Die vielen Kerzen, die gestiftet wurden,
lösen sich in der Wärme ein wenig auf und es entsteht vor einer steinernen Heiligenfigur ein kleiner Brand, der aber schnell wieder gelöscht ist.

Mehr von Cartagena in einer Woche, wenn ihr mögt.
Bis dahin..............alles Gute !

TOM