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KW 6 2004

02.02. -08.02.2004

Wir verlasssen Coiba in der Früh, um andere Insel im Golf von Chiriqui zu besuchen. Ziel sind die Islas Contreras, die wir bereits am Mittag erreichen. So bleibt Zeit, für einen Tauchgang an einem nahgelegenen Riff. Einer der kleinen Riffbewohner schaut uns neugierig aus seiner Korallenbehausung an.
  
  
Weiter geht`s am Dienstag zu den Islas Secas, die aus drei grösseren Inseln und vielen Riffen bestehen. Die grösste der Inseln hat zwar einige schöne Ankerplätze, aber blitzte da vorher nicht ein Strand auf einer der Nachbarinseln auf ?
Also tuckern wir da doch mal rüber, um uns das näher anzuschauen. Wir finden dort einen atemberaubenden Ankerplatz, umrahmt von kleinen Felseninselchen und Riffen. Um 15.30 Uhr fällt hier der Anker und SILVER BLUE liegt vor einem strahlendem Strand, wir taufen ihn das Paradies.
Einen kleinen Nachteil hat dieser herrliche Platz, er ist nach Norden offen, und in der jetzigen Trockenzeit gibt es schon mal öfter Winde aus nördlichen Richtungen. Tja, und grad heute kommt so ein fetter "Norder" gegen Abend. Er währte zwar nicht lange, aber reichte doch um uns kurzfristig aus dem Paradies zu vertreiben. Wir finden in Lee der gegenüberliegenden Insel einen geschützten Platz für die Nacht und kehren am folgenden Morgen dann einfach wieder zu unserem wunderschönen Ankerplatz zurück. Und weil der gar so schön ist und das Wetter auch stabil ist, bleiben wir am Donnerstag auch noch dort, wo die Sonnenuntergänge noch ein wenig schöner sind.   
  
Ein leichter Wind lässt uns dann am Freitag zu den Islas Parida segeln, auch einer der Nationalparks Panamas. Warum sehen wir bein Anlaufen des Ankerplatzes, in einiger Entfernung sehen wir die grosse Fontäne eines Wales. SILVER BLUE geht vor der Insel Bolanus vor Anker, schön nah vor einem wieder bezaubernden Strand. Und das so nah, das wir in der Nacht fast zu Fuss an Land gehen können, SILVER BLUE hat nur noch die berühmte "Handbreit Wasser unterm Kiel".
Nach diesem nächtlichen Spass, den man an einem ruhigen Platz mit einem Katamaran schon machen kann, geht es am Samstag Morgen ans Festland, nach Boca Chica, Teil eines ausgedehnten schiffbaren Flusssystems. Ein weiteres Erkunden bleibt uns hier allerdings verwehrt, da eine Stromleitung in nur 15 Meter Höhe den Fluss überquert. So gehen wir vor dem Fischerdorf Boca Chica vor Anker, erstehen ein paar Früchte und frische Eier von glücklichen Hühnern. Und da auf der anderen Seite des Flusses tatsächlich ein Deutscher mit seiner panamenischen Frau eine Pension mit Restaurant betreibt, gönnen wir uns hier am Samstagabend ein schönes Abendessen und verbringen danach eine ruhige Nacht vor Anker im Fluss.
  

Sonntagfrüh geht`s dann zurück auf`s offene Meer, hier empfängt uns dann doch ein frischer Wind mit bis zu 40 Knoten. Also 2 Reffs in die Segel und mit 9 Knoten Geschwindigkeit zurück zu den Islas Seccas, wo wir auf dem Rückweg nach Coiba einen Zwischstop einlegen. Und da derWind sich wieder beruhigt hat, wieder an unserem paradiesischem Ankerplatz.

Mehr von diesem und anderen schönen Plätzen in der kommenden Woche,
wenn ihr mögt, bis dahin...........allles Gute !

Tom & Nela