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KW 7 2004

09.02. - 15.02. 2004

Wir sind noch in den Islas Secas und weil gar so schön ist hier, verbringen wir noch einen Tag hier. Am Strand dieses pradiesischen Platzes steht ein knorriger Geselle, ein alter Baum, der auf blankem Fels gewachsen ist und jetzt über und über von Schmarotzerplanzen bedeckt ist.   
    Auch sonst gibt es einiges zu entdecken hier, zwischen den Palmen finden eine aufgeplatzte Kokosnus, an der sich unzählige Einsiedlerkrebse gütlich tuen. Einsiedlerkrebse sind an sich panzerlos und suchen sich, je nach aktueller Grösse eine passende leere Muschelschale. Eigentlich recht klein, können sie aber doch, wie man hier sieht, eine recht beträchtliche Grösse erreichen.

Leider frischt der Wind am Abend wieder auf 35 Knoten aus Nord auf, so das wir uns bei Einbruch der Dunkelheit wieder ein geschütztes Plätzchen auf der gegenüberliegenden Insel suchen.
Nun, macht ja nichts, wir wollen am folgenden Morgen eh früh los, um auf dem Weg nach Coiba an einem Platz fischen zu gehen, an dem es viele Sailfische geben soll.
Aber das war wohl nix, als wir in der Früh los wollen, gibt der neue Anlasser der Backbord-Maschine, den ich erst am Vortag eingebaut hatte, keinen Mucks mehr von sich. Also den alten wieder montieren, bis das erledigt ist und wir dann loslommen ist es schon 10.00 Uhr. So legen wir Kurs direkt auf Coiba an, passieren mit einer schönen Brise die herrliche Westseite der Insel und ankern um 18.00 Uhr an der benachbarten Insel Jicaron.

Ein schöner Platz mit wilder und unberührter Natur, allerdings auch recht ungeschützt, so das wir uns am folgenden Tag auf die andere Seite der Insel segeln, auf der Suche nach einem ruhigeren Platz.
In der Ferne sehen wir einen Trimaran, der uns irgendwie sehr bekannt vorkommt, auch auf dem Weg nach einem geschützten Platz. Und tatsächlich, es ist Ted, den wir Heiligabend zum Essen eingeladen hatten. Er schlüpft zwischen den Riffen auf einen wirklichen traumhaften Platz, wo auch noch reichlich Platz für uns ist.
  
    Dieser Platz ist einzigartig, umgeben von schützenden Riffen und der wunderschönen Insel Jicarita, hat es hier einen unermesslichen Fischreichtum ( grad das einem das Abendessen nicht direkt allein in die Pfanne schwimmt ) und eine völlig intakte und unschreiblich vielfältige Unterwasserwelt.


Samstag heisst es Abschied nehmen, Ted zieht es in Richtung Costa Rica, wir machen uns auf den Rückweg Richtung Panama-City. Für`s Essen sorgt heute Nela, sie fängt einen leckeren Yellowfin-Tuna, den lassen wir uns am Abend in der Ensenada Naranjo schmecken.

Sonntagfrüh geht`s weiter, der Wind frischt im Laufe des Tages auf 6 Beaufort auf und mit einer recht groben See segeln wir in die Nacht....................

Mehr von unserem etwas beschwerlichen Rückweg bald wieder hier,

Tom & Nela