Archiv
KW 09 2003
24.02. - 02.03.2003
| Diese Woche fiebert alles auf den Carneval in Barranquilla am Wochenende
hin. Die Fahrt dahin ist für Samstag geplant, am Freitagabend bekomme
ich noch überraschend eine Einladung für die Eröffnungsfeier
der 43. Internationalen Filmfestspiele Cartagena de Indias. Also nix wie
raus aus den komoden Klamotten, unter die Dusche gesprungen und in Schale
geworfen.
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Ein kultureller Höhepunkt in der Stadt, es werden viele Reden gehalten
und ein Film vorgeführt, der die ein Teil der harten Wirklichkeit
in Columbien zeigt. In den kommenden Tagen werden in allen Kinos der Stadt
und im Kongresszentrum noch zahlreiche internationale Filme gezeigt, u.a.
auch aus Frankreich und Deutschland.
Am Samstagmittag geht`s dann mit dem Taxi nach Barranquilla, 1 1/2 Stunden Fahrt kosten ca. 40 Euro, unterbrochen wird die Fahrt von zahlreichen Kontrollen von Militär und Polizei. Auch in Barranquilla ist ein riesiges Aufgebot von Sicherheitskräften, an jeder Ecke stehen schwer bewaffnete Soldaten. |
| Auch sonst wird das Bild erst einmal geprägt von zahllosen Verkäufern und einer ununterbrochenen Reihe von Essens- und Getränkeangeboten. Der Umzug am ersten Tag ist doch eher recht dürftig, so das sich die Menge damit vergnügt, sich gegenseitig mit Mehl zu bestäuben und mit Wasser zu bespritzen. Die Aussage zahlreicher Einheimischer, das Barranquilla nach Rio der Carneval Nr.2 in Südamerika ist, zeugt von ausgeprägter Selbstüberschätzung. | |
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Um
es vorweg zu nehmen, nach dem wirklich spritzigen Carneval in Trinidad
im letzten Jahr, war das hier so aufregend wie ein Glas lauwarmes Leitungswasser.
Die Desorganisation setzt sich am Abend fort, es gibt in dieser Millonenstadt
"ein" grosses Fest, um da hinein zukommen, muss man ca. 2 Stunden anstehen.
Das musste dann wirklich nicht sein, so besuchten wir Verwandte meiner
charmanten Begleiterin in einem anderen Stadtteil. Und hier wird wirklich
gefeiert, Tische und Stühle stehen wie üblich auf der Strasse,
es wird getanzt, gelacht und wir werden herzlich aufgenommen.
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Ein kultureller Höhepunkt in der Stadt, es werden viele Reden gehalten
und ein Film vorgeführt, der die ein Teil der harten Wirklichkeit
in Columbien zeigt. In den kommenden Tagen werden in allen Kinos der Stadt
und im Kongresszentrum noch zahlreiche internationale Filme gezeigt, u.a.
auch aus Frankreich und Deutschland.


Um
es vorweg zu nehmen, nach dem wirklich spritzigen Carneval in Trinidad
im letzten Jahr, war das hier so aufregend wie ein Glas lauwarmes Leitungswasser.
Die Desorganisation setzt sich am Abend fort, es gibt in dieser Millonenstadt
"ein" grosses Fest, um da hinein zukommen, muss man ca. 2 Stunden anstehen.
Das musste dann wirklich nicht sein, so besuchten wir Verwandte meiner
charmanten Begleiterin in einem anderen Stadtteil. Und hier wird wirklich
gefeiert, Tische und Stühle stehen wie üblich auf der Strasse,
es wird getanzt, gelacht und wir werden herzlich aufgenommen.