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KW 15 2004
05.04. -11.04. 2004
Unser erster Weg am Montag führt uns zur Capitanerie in Villamil auf
Isabella. Obwohl unsere erlaubten 20 Tage im Galapagos-Aichipel schon aufgebraucht
sind, bekommen wir ohne grosses Aufhebens hier weitere 12 Tage gewährt.
Die Leute sind sehr höflich, und auch in dem ziemlich verschlafenen Ort
Villamil sind sie freundlich und der Ort macht einen sehr gepflegten Eindruck.
| Die Insel Isabella ist die grösste der Galapagos-Inseln, und nachdem
San Cristobal schon naturmässig sehr beeindruckend war, ist hier
wirklich Natur pur. Da wir praktisch mitten im Naturpark ankern, gehen wir mit dem Dinghi auf Entdeckungsreise. Wir, das sind Nela & Tom, und neu im Boot für eine kurze Weile ist Claudia, die uns auf dem Weg nach Französisch-Polynesien tatkräftig unterstützen wird. |
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Wir paddeln also zwischen den Lavabrocken umher und staunen nur so über die Tierwelt. Neben den uns bereits bekannten Arten wie Riesenschildkröten, Seeiguanas und natürlich Seelöwen (hier allerdings weniger aufdriglich), gibt es hier tatsächlich Pinguine. Eine recht kleine Art dieser lustigen Gesellen hockt auf den Felsen und schaut uns keckt an, nachdem sie in der Früh bereits um SILVER BLUE herum auf der Jagd waren. |
| Auch auf der Jagd nach wohlschmeckenden Fischen rund ums Schiff sind
morgens immer die Blaufuss-Tölpel. Die interessante Jagdmethode wird
oft kollektiv ausgeführt, ein Vogel stösst einen schrillen Pfiff
aus und alle stürzen sich gemeinsam wie Projektile ins Wasser, um
nach einigen Sekunden wie die Korken wieder an der Wasseroberfläche
zu erscheinen. Einzigartig ist der Hochzeitstanz der Blaufuss-Tölpel. Bei dem zeigen sich die Vögel gegenseitig ihre blauen Füsse, indem sie die abwechseld dem Partner entgegenstrecken. |
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Isabella ist sehr stark vulkanisch geprägt und so erklimmen wir zum
Wochenende hin den zweitgrössten Vulkan der Erde, den Sierra Negro.
Auf der Ladefläche eines Pickups geht zuerst über die staubige und
von Lavabrocken übersäte Küstenebene. Nach kurzer Zeit und
ein wenig höher durchqueren wir die subtropische Region, hier grünt
und blüht es kräftig , und es gibt zahlreiche Fincas, auf denen
Obst und Gemüse angebaut wird.
| Ein wenig höher erreichen wir die Vulkanregion, von hier geht es
nur zu Pferde weiter und nach weiteren 2 Stunden erreichen wir den Gipfel
des Sierra Negro |
Noch eine halbe Stunde Fussmarsch, und wir stehen mitten in recht frischen
Lavafeldern, aus einigen Löchern dampft es noch und die verschiedenen
Farben und Formen der Lava sind sehr schön. |
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Mehr schöne Dinge in der kommenden Woche,
bis dahin.......alles gute !
Tom & Nela








