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KW22 2001
26.05. - 02.06.2001
Wir beginnen unsere Reise eine Woche später und wir starten nicht in Venedig
sondern in Portoroz (Slowenien).
Somit fahren wir nicht entlang der italienischen Adriaküste sondern der kroatischen
Adriaküste.
Es ist der 26.05.2001 und um 05:30 Uhr geht es raus aus der Koje, und dass,
ohne das der Wecker klingelt, logo, denn heute geht es endlich los.
Um Punkt 07:00 Uhr sind die Leinen los und wir verlassen die Marina von Portoroz.
Durch die Hafenausfahrt hindurch in die weite Welt.
Unser erster Stop, das schöne Städtchen Rovinj.
Nachdem wir einklariert und in der Bucht Lon geankert haben, treffen wir dort
unseren Freund Alex und seinen Vater, die dort ein paar Tage Urlaub machen.
Von Rovinj geht es weiter nach Susak. Bei traumhaftem Wetter und schönem
Wind segeln wir gemütlich, und sehen die ersten Delphine.
Auf dieser Strecke gab es noch ein Special: wir haben unsere www.silver-blue.net
Flagge unter den Klängen des Titels Silverblue von Roxette gehisst. Da weht
sie nun unter der Backbord-Sailing.
Pantera ist unser nächster Stop, und das nach 35 sm unter Motor, denn es
gibt null Wind. Schade!
Mit einem traumhaften Sonnenuntergang endet unser dritter Tag.
Unsere Strecke für den vierten Tag wird nicht all zu lange sein, denn wir
treffen uns nach nur 15 sm in dem schönen, verschlafenen Petrcane mit Freunden
aus Zadar.
Mittags Kaffeeklatsch an Bord mit Natascha und Sascha und abends sind wir
von den Beiden zu einem leckeren Lammessen eingeladen in einer ruhigen Konoba.
Nach einer kurzen Nacht werden wir um 06:00 Uhr durch die Kirchenglocken
von Petrcane geweckt.
So machen wir uns auf den Weg nach Borovnjak. Doch auch für diese Etappe sieht
es schlecht aus mit Wind.
Der hat heut wohl auch Feiertag, denn in Kroatien ist heute Feiertag, Tag
der Unabhängigkeit.
| Von Boronvjak geht es nach Vis. Heute gibt es viel Wind, fette 20 Kts.. doch leider aus der falschen Richtung, wieder direkt von Vorne. Somit gab es nur knappe 20 sm unter Segeln. Dafür gab es großes Anglerglück. Tom hat einen neuen Köder eingeweiht und prompt, zappelt da ein Thunfisch an seiner Angel. Ein Prachtstück. Petri heil! |
In Vis angekommen legen wir längsseits an und freuen uns auf
ein gemütliches Abendessen. Mit dem Restaurant AS finden wir zwar ein uriges
und gemütliches Haus, doch das Preis-/Leistungsverhältnis passt absolut nicht.
Total überteuert und keine gute Qualität. Also nicht sehr empfehlenswert!
Mit unbeständigem Wetter und einer defekten Wasserpumpe ziehen wir es vor
noch einen Tag länger zu bleiben.
| Im Hafen von Vis gibt es Niklas. Niklas hilft beim Anlegen und sämtlichen anderen Anliegen. Es scheint, als gäbe es nichts, was er nicht organisieren kann. Er hat uns auch direkt einen Elektriker vermittelt, der innerhalb weniger Stunden eine passende Wasserpumpe aus Split besorgen konnte. Niklas, ein sehr hilfsbereiter Mensch. Dankeschön |
Das angekündigte schlechte Wetter macht auch vor dem Hafen nicht halt.
Somit ist die Nacht nach nur 3 ½ Stunden Schlaf zu Ende.
Also geht es früh los, noch ein bisschen Diesel tanken und dann Richtung Italien.
Auf unserem Plan steht die Nacht hindurch zu segeln an die südliche Adriaküste bis nach Brindisi / Italien.
Was uns die neue Woche so alles gebracht hat ... in einer Woche wieder hier: gleiche Welle, gleiche Stelle! so long



