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KW 23 - 24 2005

06.06. - 19.06. 2005

SILVER BLUE liegt in Savu Savu im Nakema Creek an einer der unzähligen Mooringbojen. Die scheinen allerdings nicht alle so stabil zu sein, denn den kleinen Bruder im Vordergrund treffen wir eine Woche später ausserhalb der Bucht treibend, inclusive des gesamten Mooringgeschirrs.
Wir schleppen ihn natürlich zurück und der dankbare Besitzer ist auch schnell gefunden. Aber auch sonst hattten wir eine interessante Woche. Savu Savu selbst ist ein recht beschaulicher Ort, an dessen Rand heisse Quellen liegen, die so heiss sind, das wir hier ein kleines Fischbarbecue machen.

Nach einer halben Stunde in der Alufolie mit ein wenig Butter und Koblauch ist der Fisch gar und köstlich.
 

  

  

Savu Savu hat natürlich auch viele Shops, in denen nahezu alles mögliche verkauft wird, dessen Besitzer meistens Inder sind. Die indische Bevölkerung macht in Fiji gute 50 % aus, was immer wieder zu Streit geführt hat und noch immer ein vakantes Problem ist.
Aber das Zusammenleben verläuft ruhig und die fidschianische Bevölkerung ist ausnehmend freundlich.

Und beim Stöbern in einem dieser Shops treffen wir doch alte Bekannte aus den Marquesas wieder. Klar gibt das ein grosses Hallo, und ein schönes Bild mit Damas, einen der besten Künstler aus Taihoe, und Antoine, der ja in Taihoe geboren wurde..

 
Aber langsam wird es Zeit, nach Suva zu kommen, der Hauptstadt Fijis, wo wir einiges zu erledigen haben. Unterwegs machen wir einen Halt für zwei Tage in Makogai. Die Insel hat eine bewegte Vergangenheit, war sie doch eine der grössten Leprakolonien im Pazific, wo bis zu 4000 Leprakranken von französischen Ärzten und Schwestern betreut wurden, die ihren Einsatz oft selber mit ihrem Leben bezahlen mussten. Neben den Zeugnissen der Vergangenheit leben hier heute vier Familien, die hier eine Research-Station für Schildkröten und Muscheln betreiben.
 

  

 
 

  
 

  

Allerdings werden sie hier recht spärlich versorgt, so ist ihnen mal wieder der Diesel für den Generator ausgegangen, der die Pumpe antreibt, die frisches Seewasser in die Bassins pumpt. So spendieren wir ihnen 30 Liter Diesel, das reicht wieder ein paar Tage bis zur kommenden Lieferung.

Durch die Abgeschiedenheit hat sich die Insel auch eine phantastische Unterwasserwelt bewahrt, neben einer unglaublichen Korallenvielfalt gibt es hier auch zahlreiche Riesenmuscheln

Am Ende der Woche erreichen wir dann aber den Hafen Suvas, mehr aus dieser pulsierenden Stadt und vom Cäpt`n Antoine in Kürze wieder an dieser Stelle.

Bis dahin.............alles Gute !
Tom , Nela & Antoine