| SILVER BLUE liegt in Savu Savu im Nakema Creek
an einer der unzähligen Mooringbojen. Die scheinen allerdings
nicht alle so stabil zu sein, denn den kleinen Bruder im Vordergrund
treffen wir eine Woche später ausserhalb der Bucht treibend,
inclusive des gesamten Mooringgeschirrs.
Wir schleppen ihn natürlich zurück und der dankbare
Besitzer ist auch schnell gefunden. Aber auch sonst hattten wir
eine interessante Woche. Savu Savu selbst ist ein recht beschaulicher
Ort, an dessen Rand heisse Quellen liegen, die so heiss sind,
das wir hier ein kleines Fischbarbecue machen.
Nach einer halben Stunde in der Alufolie mit ein wenig Butter
und Koblauch ist der Fisch gar und köstlich.
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Savu Savu hat natürlich auch viele Shops, in denen nahezu
alles mögliche verkauft wird, dessen Besitzer meistens Inder
sind. Die indische Bevölkerung macht in Fiji gute 50 % aus,
was immer wieder zu Streit geführt hat und noch immer ein
vakantes Problem ist.
Aber das Zusammenleben verläuft ruhig und die fidschianische
Bevölkerung ist ausnehmend freundlich.
Und beim Stöbern in einem dieser Shops treffen wir doch
alte Bekannte aus den Marquesas wieder. Klar gibt das ein grosses
Hallo, und ein schönes Bild mit Damas, einen der besten Künstler
aus Taihoe, und Antoine, der ja in Taihoe geboren wurde..
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Aber langsam wird es Zeit, nach Suva zu kommen, der Hauptstadt Fijis,
wo wir einiges zu erledigen haben. Unterwegs machen wir einen Halt für
zwei Tage in Makogai. Die Insel hat eine bewegte Vergangenheit, war sie
doch eine der grössten Leprakolonien im Pazific, wo bis zu 4000 Leprakranken
von französischen Ärzten und Schwestern betreut wurden, die
ihren Einsatz oft selber mit ihrem Leben bezahlen mussten. Neben den Zeugnissen
der Vergangenheit leben hier heute vier Familien, die hier eine Research-Station
für Schildkröten und Muscheln betreiben.
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Allerdings werden sie hier recht spärlich versorgt, so
ist ihnen mal wieder der Diesel für den Generator ausgegangen,
der die Pumpe antreibt, die frisches Seewasser in die Bassins
pumpt. So spendieren wir ihnen 30 Liter Diesel, das reicht wieder
ein paar Tage bis zur kommenden Lieferung.
Durch die Abgeschiedenheit hat sich die Insel auch eine phantastische
Unterwasserwelt bewahrt, neben einer unglaublichen Korallenvielfalt
gibt es hier auch zahlreiche Riesenmuscheln |
Am Ende der Woche erreichen wir dann aber den Hafen Suvas, mehr aus
dieser pulsierenden Stadt und vom Cäpt`n Antoine in Kürze
wieder an dieser Stelle.
Bis dahin.............alles Gute !
Tom , Nela & Antoine |