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KW 26 2003
23.06. - 29.06.2003
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Die Woche beginnt mit einem Feiertag, die meisten Cartaganeros wissen
zwar nicht was für einen, aber Hauptsache frei und feiern. Auch
der Tourismus ist wieder eingekehrt, in vielen anderen Landesteilen
sind bereits Sommerferien und so ist Bocagrande, das Tourismuszentrum
von Cartagena gut gefüllt. Auch gut so, damit haben die zahllosen
Strand- und Strassenverkäufer auch endlich wieder ein Einkommen. |
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Und das doch teilweise auf recht abenteuerliche Weise. Zwischen den massenhaften
Händlern tummeln sich auch noch diejenigen (und auch das sind reichlich),
die grad mal das verkaufen, was heute der Garten, der nächtliche Fischfang
oder was der Ursprung auch immer sein mag, verkaufen.
In diesem heillosen Durcheinander braucht`s schon ein dickes Fell, aber wir
haben es ja "nur" auf Obst und Gemüse abgesehen, und so haben
wir bereits nach einer guten Stunde für umgerechnet ca. 25 Euro soviel
davon erstanden, das wir es vom Taxi zum Schiff nur mit einer Schubkarre transportieren
können, und die ist hoch aufgetürmt.
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So, am Donnerstag geht´s dann endlich los, nicht ohne das wir
allerdings bis zum Nachmittag auf Luznelas Tauchmaske warten müssen. Diese Maske hat optische Gläser, ohne die würde meine Nixe unter Wasser nicht viel sehen und das wäre doch schade im Unterwasserparadies St.Blas. Nach dem herzlichen Abschied am Steg legen wir um 17.00 Uhr ab, um 18.00 Uhr sind Grossegel und Genua gesetzt und SILVER BLUE gleitet in die Nacht hinein. Eine traumhafte Nacht, zwar kein Mondschein - daher recht dunkel, aber eine schöne Brise und ein atemberaubender Sternenhimmel. Der neue Tag beginnt mit einem herrlichen Sonnenaufgang, das lässt die Müdigkeit vergessen. |
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Eine gute Zeit um die Schleppangel rauszulassen, und siehe da, um 09.00
Uhr hängt ein fetter Gelbflossen-Thunfisch dran, ein sehr leckerer
Geselle. Der reicht für einige schöne Mahlzeiten. Am Samstagmorgen haben wir noch 20 Seemeilen bis zur Einfahrt in das
Archipel St.Blas und ein besonderes Begrüssungskomitee, |
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Unser erstes Ziel sind die Cayos Holandes. Durch die zahlreiche Riffe
gleiten wir im türkisblauen Wasser zu einem der bekanntesten Ankerplätze
in den St. Blas, dem sogenannten "Swimming-Pool" . Hier sind
wir natürlich nicht allein, einige andere Yachten mit uns scheinen
wirklich in 3 Meter Wassertiefe wie in einem Schwimmbad zu schweben. Hier geniessen wir den Rest des Tages, erholen uns von der Überfahrt und was kommt auf den Tisch ? Natürlich Thunfisch, diesesmal bei milder Temperatur mit Butter, Limone, Zitronengras, frischen Peperoni (nicht scharfe) und ein wenig Knoblauch in der Pfanne gedünstet. Dazu in Olivenöl gebackene kleine Kartöffelchen, ein Festmahl! |
Tja, es ist Regenzeit, so beginnt der Sonntag mit einem fetten Gewitter.
30 Knoten Wind, reichlich Regen und fulminante Blitze mit darauffolgendem
Donner, die das ganze Schiff erzittern lassen. Als der Spuk nach 1 Stunde
vorbei ist, machen wir uns auf zur 19 Seemeilen entfernten Insel Porvenir,
dem verwaltungstechnischem Sitz des Aichipel St. Blas, wir müssen ja
noch einklarieren. Als wir dort eintreffen, findet auf dem Flugplatz ( Landepiste
mit Holzhütte ) ein Fussballspiel statt. Auch sonst ist heut nichts mit
einklarieren, wie mir der örtliche Polizeiposten erklärt.
Das sind zwei Mann, die sich abwechselnd mit fischen an der Mole beschäftigen.
Also manana, wir haben ja Zeit.
Wie es uns manana und die kommende Woche zwischen diesen herrlichen Palmeninseln
ergangen ist, könnt ihr bald wieder hier lesen.
Bis dahin...........alles Gute !
TOM








