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KW 34 + 35 2005

22.08. - 04.09.2005

BULA !
Da bin ich wieder und schaut mal her, wie ich schon laufen kann !
Da wir unterwegs sind zur Insel Yadua, muss unser kleiner Capitano seinen Bewegungsdrang wieder an Bord ausleben, aber das scheint ihm doch recht gut zu gefallen. Aber damit das Landleben nicht zu kurz ausfällt, machen wir einen Stop an einem unserer Lieblingsplätze in den Yasawas, in Sawa-i-Lau. Und unterwegs hilft Antoine kräftig beim Fische fangen.
 

  

 

  

Am nächsten Morgen verlassen wir diesen schönen Platz sehr frühzeitig, die niedrig stehende Sonne macht zwar die Riffnavigation recht schwierig, aber wir haben 50 Meilen bis nach Yadua vor uns. Am späten Nachmittag erreicht SILVER BLUE ihren traumhaften Ankerplatz im Westen Yaduas.

 

 
Schon bald freunden wir uns hier mit ein paar Fischern an, die von der Ostküste der Insel kommen und hier die Woche über nach Seegurken tauchen. Das ist kein Gemüse Neptuns, sondern ein Meerestier, das gekocht und getrocknet nach China und Japan verkauft wird (... die essen wirklich alles ) .
Wir helfen ihnen am Ende der Woche ein wenig mit Süsswasser aus, sie laden uns dafür zum Tee fijianischer Art ein, das sind ein paar Blätter vom Limonenbaum in heissen Wasser gekocht. Aber ein Stück Kuchen vom Bäcker der Ostseite gab`s auch dazu.
 

  


Nah zu unserem Ankerplatz ist das Inselchen Yaduataba, auf dem einzigartig auf der Welt Iguanas mit grünem Kamm leben. Die möchten wir natürlich gerne sehen , aber der staatliche Wildhüter Petar erklärt uns, warum das Betreten der Insel jetzt strikt verboten ist.
Im Jahre 2001 hörte ein deutscher Tourist in seinem Resort von diesen Iguanas, lieh sich ein Motorboot und besuchte die Insel. Nachdem Petar ihm die Iguanas gezeigt hatte, verlies er die Insel wieder, kehrte aber heimlich zurück um einige dieser streng geschützten Tiere zu entwenden. Da er aber auf Grund eines Motorschadens länger als geplant dafür benötigte, wurde er von Petar wiedererkannt, der darauf den Zoll informierte. Bei der Kontolle am Flughafen wurde bei der Ausreise dieses dummen Menschens fünf Iguanas im Gepäck gefunden, einer war bereits tot.
 

    

  

Also erfreuen wir uns an der Unterwasserwelt Yaduas, die nahgelegenen herrlichen Korallenriffe laden zum schnorcheln und tauchen ein.
Ein wunderbares intaktes System von Weich- und Hartkorallen, Schwämmen, Farnen, Röhrenwürmer, ....... und gut bewacht von einigen Weisspitzenhaien, leben hier auch viele andere Riffbewohner, wie dieser majestätische Napoleonfisch, diese süssen Sweetlips und natürlich auch ein "Nemo".

    

Aber auch an Land gibt es einiges zu entdecken, auf der Luvseite der Insel ist ein langer Sandstrand, an dem es viel "Strandgut" gibt. Ausser das das Meer hier einiges an Zivilisationsmüll wieder ausgespuckt hat, finden wir hier zwei prächtige Exemplare der wunderschönen Nautilus-Muscheln.
    

  

Wir waren ein paar länger hier an diesem schönen, geschützten Ankerplatz als geplant, da uns eine Kaltfront einige Tage bis zu 40 Knoten Wind bescherte, aber am Ende der Woche machen wir uns dann auf nach Savu Savu, ihr errinnert euch, unserem ersten Hafen Fijis vor über drei Monaten.
Das errreichen wir am Sonntag, dem 4. September, dem fijianischem Vatertag, also gönnt sich hier der Vater mit dem Sohne ein kühles Bierchen zum Abschluss des Tages.

Mehr von uns bald wieder hier,
bis dahin.....alles Gute !

Tom, Nela & Antoine