| 22.08. - 04.09.2005
BULA !
Da bin ich wieder und schaut mal her, wie ich schon laufen kann
!
Da wir unterwegs sind zur Insel Yadua, muss unser kleiner Capitano
seinen Bewegungsdrang wieder an Bord ausleben, aber das scheint
ihm doch recht gut zu gefallen. Aber damit das Landleben nicht
zu kurz ausfällt, machen wir einen Stop an einem unserer
Lieblingsplätze in den Yasawas, in Sawa-i-Lau. Und unterwegs
hilft Antoine kräftig beim Fische fangen.
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Am nächsten Morgen verlassen wir diesen schönen
Platz sehr frühzeitig, die niedrig stehende Sonne macht zwar
die Riffnavigation recht schwierig, aber wir haben 50 Meilen bis
nach Yadua vor uns. Am späten Nachmittag erreicht SILVER
BLUE ihren traumhaften Ankerplatz im Westen Yaduas.
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Schon bald freunden wir uns hier mit ein paar Fischern an, die von der
Ostküste der Insel kommen und hier die Woche über nach Seegurken
tauchen. Das ist kein Gemüse Neptuns, sondern ein Meerestier, das
gekocht und getrocknet nach China und Japan verkauft wird (... die essen
wirklich alles ) .
Wir helfen ihnen am Ende der Woche ein wenig mit Süsswasser aus,
sie laden uns dafür zum Tee fijianischer Art ein, das sind ein paar
Blätter vom Limonenbaum in heissen Wasser gekocht. Aber ein Stück
Kuchen vom Bäcker der Ostseite gab`s auch dazu.

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Nah zu unserem Ankerplatz ist das Inselchen Yaduataba, auf dem
einzigartig auf der Welt Iguanas mit grünem Kamm leben. Die
möchten wir natürlich gerne sehen , aber der staatliche
Wildhüter Petar erklärt uns, warum das Betreten der
Insel jetzt strikt verboten ist.
Im Jahre 2001 hörte ein deutscher Tourist in seinem Resort
von diesen Iguanas, lieh sich ein Motorboot und besuchte die Insel.
Nachdem Petar ihm die Iguanas gezeigt hatte, verlies er die Insel
wieder, kehrte aber heimlich zurück um einige dieser streng
geschützten Tiere zu entwenden. Da er aber auf Grund eines
Motorschadens länger als geplant dafür benötigte,
wurde er von Petar wiedererkannt, der darauf den Zoll informierte.
Bei der Kontolle am Flughafen wurde bei der Ausreise dieses dummen
Menschens fünf Iguanas im Gepäck gefunden, einer war
bereits tot.
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Also erfreuen wir uns an der Unterwasserwelt Yaduas, die nahgelegenen
herrlichen Korallenriffe laden zum schnorcheln und tauchen ein.
Ein wunderbares intaktes System von Weich- und Hartkorallen, Schwämmen,
Farnen, Röhrenwürmer, ....... und gut bewacht von einigen
Weisspitzenhaien, leben hier auch viele andere Riffbewohner, wie
dieser majestätische Napoleonfisch, diese süssen Sweetlips
und natürlich auch ein "Nemo".
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Aber auch an Land gibt es einiges zu entdecken, auf der Luvseite der
Insel ist ein langer Sandstrand, an dem es viel "Strandgut"
gibt. Ausser das das Meer hier einiges an Zivilisationsmüll wieder
ausgespuckt hat, finden wir hier zwei prächtige Exemplare der wunderschönen
Nautilus-Muscheln.

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Wir waren ein paar länger hier an diesem schönen,
geschützten Ankerplatz als geplant, da uns eine Kaltfront
einige Tage bis zu 40 Knoten Wind bescherte, aber am Ende der
Woche machen wir uns dann auf nach Savu Savu, ihr errinnert euch,
unserem ersten Hafen Fijis vor über drei Monaten.
Das errreichen wir am Sonntag, dem 4. September, dem fijianischem
Vatertag, also gönnt sich hier der Vater mit dem Sohne ein
kühles Bierchen zum Abschluss des Tages.
Mehr von uns bald wieder hier,
bis dahin.....alles Gute !
Tom, Nela & Antoine
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