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KW 41 2003
06.10. - 12.10.2003
Am Montag Abend erreichen wir Port Cristobal, den Eingang zum Panamakanal.
Wir gehen in den Flats, einen befeuerten Gebiet für Yachten, vor Anker.
In der Früh am Dienstag begeben wir uns erst einmal zum örtlichen
Yachtclub, um die Formalitäten zu erledigen, da hier auch die Immigration
und auch der Hafencapitain für Yachten untergebracht ist.
Der ruft auch gleich beim Vermessungsbüro des Panamakanals an, das ist
der erste Schritt für den Transit des Panamakanals. Da zur Zeit wenige
Yachten diesen machen, ist auch schon nach einer Stunde der zuständige
Mann an Bord von SILVER BLUE, gebracht von einem Lotsenboot. Er vermisst das
Schiff, kontrolliert ob 4 Leinen von mindestens 40 Metern, ausreichend Fender,
und einiges anderes vorhanden ist.
Wir verabreden uns für eine Stunde später, um den Papierkram zum
erledigen. Der ist zwar recht umfangsreich, aber alles geht sehr freundlich
und unkompliziert vonstatten. Und es geht alles so schnell, das wir es noch
vor Mittag zur Bank schaffen, um die die Gebühren von US$ 600,- für
den Transit und US$ 850,- Deposit zu entrichten.
Denn erst danach bekommt man einen Termin zugeteilt. Aber es gibt zur z.Zt.
keine Wartezeiten, so sind wir bereits für Freitag vorgesehen. Bleibt
noch wenig Zeit, um 3 zusätzliche Linehandler zu organisieren. Von denen
müssen insgesamt 4 neben dem Captain vorhanden sein.
Nach einen Mail an Christine und Christopher, kommen die mit ihrem Katamaran
Kassomay von den San Blas Inseln herrüber und in der Nähe liegt
bereits die Yacht Fredericos, der uns mit seiner Frau Mileidys ebenfalls begleitet.
| Um 5.00 Uhr am Freitag sammel ich die alle mit dem Dinghy ein, um 5.30
Uhr erscheint pünktlich der Lotse, der sich beim übersteigen
vom Lotsenboot erstmal der Länge nach hinlegt. Ist aber nichts passiert, so gehen wir um 6.00 Uhr ankerauf und mit Volldampf geht`s zur ersten Schleusenkammer. Insgesamt hat der Kanal 6 davon, jeweils 3 bergauf und 3 bergab. Hinter einem riesigen Containerschiff ist noch ein wenig Platz für SILVER BLUE, wir machen längsseits an einem grossen Schlepper fest. |
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Das hat den Vorteil, das wir beim schleusen keine Leinen bedienen müssen, es geht immerhin gut 10 Meter recht bewegt nach oben. Und als sich die Schleusentüren öffnen, wird es erst bewegt........., die Schraube des "Grossen" vor uns verwandelt die Schleusenkammer in einen Whirlpool für Riesen. |
Weiter geht`s in die zwei anderen Kammern der Gatun-Looks, immer weiter bergauf , in den 32 Meter hoch gelegenen Gatun-Lake.
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Der Gatun-Lake liegt in einem Naturpark, im vorbeifahren sehen wir Affen,
und speist sämtlich Schleusen des Kanal, der gänzlich ohne Pumpen
auskommt, ein technisches Meisterwerk !
| Nach dem See führt der Kanal durch den eigentlich durch Menschenhand
errichteten Teil, der über 13 Kilometer lange Gaillard Cut durchschneidet
einen 100 Meter hohen Berg. Wir waren recht schnell unterwegs, so müssen wir vor den Pedro Miguel Locks warten. Wir legen also an einem Lotsenbootsteg an, und haben eine Stunde Mittagspause. Perfektes Timing, um den leckeren Arroz con Pollo zu geniessen, den Luznela zubereitet hat. Wir warten also auf "unser" Schiff, Yachten werden immer zusammen mit einem Grossschiff geschleust. Als das dann kommt, fahren wir dieses Mal zuerst in die Schleusenkammer ein, in der es doch recht eng her geht. |
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Bergab werden wir centercamber geschleust, das heisst, das Schiff wird
mittels der vier langen Leinen, die immer weiter gefiert werden, in der
Schleusenkammer gehalten. Auch dieses wird von der Crew souverän
gemeistert, wie auch die letzen beiden Schleusen, die Miraflores Locks. Danach öffnen sich für uns und SILVER BLUE die Tore der letzten Schleusenkammer, wird sind im Pazifik ! Auch unsere Helfer ( einen herzlichen Dank an dieser Stelle ) sind begeistert von diesem eindrucksvollen und problemlosen Panamakanal-Transit. |
Am Abend laufen wir in der Flamenco-Marina ein, in der das Schiff in der
kommende Woche aus dem Wasser gehoben wird.
Mehr davon bald hier, wenn ihr mögt,
bis dahin..............alles Gute !
TOM









