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KW 50 2002
09.12. - 15.12.2002
Die Woche beginnt mit neuen, frischen Batterien, die ich am letzten Samstag
noch eingebaut habe und der Energiehaushalt ist endlich wieder in Ordnung.
Um die neuen Batterien zu laden schnurrt ausgiebig der Generator und auf einmal
hat SILVER BLUE reichlich Wasser im Motorrraum. Die Ursache ist schnell gefunden,
die Wasserpumpe des Generators! Ich hab Probleme mit der erwartet, hatte auch
schon in Venezuela eine neue bestellt, leider wurde damals die falsche geliefert.
Wieder ist in der Wasserpumpe eine Wellendichtung gebrochen, die schon einmal
ersetzt hatte. Es wird jetzt wirklich Zeit eine neue Pumpe einzubauen. So
mache ich mich auf Weg eine neue zu organisieren, finde auch eine Liefermöglichkeit,
die Ankunft der Pumpe wird mir für Freitag versprochen, heute am Sonntag
warte ich immer noch drauf, dabei hatte ich vor morgen ankerauf zu gehen.
Na ja, morgen werde ich sie hoffentlich erhalten, dann geht`s halt einen Tag
später los.
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Der Rest der Woche auf Flamingo-Island vergeht mit kleinen Besorgungen, hier sind auch fast alle europäischen Produkte erhältlich, und natürlich tauchen. Tauchen ist hier auf Bonaire die Hauptbeschäftigung, es ist auch wirklich ein einzigartiger Unterwasserpark. Die Wasserqualität ist so einzigartig gut, das auch nach fast 2 Wochen liegen an der Mooring, keinerlei Bewuchs am Wasserpass des Schiffes ist. Normal fangen die Algen schon nach 3 Tagen am Schiff zu wachsen. |
| Um nicht die ganze Zeit unter Wasser zu verbringen und Schwimmhäute
und Kiemen zu bekommen, erkunde ich an einem Tag den Norden der Insel.
Der gesamte Nordwesten der Insel ist Nationalpark, der Washington Slagbaai
Park. Ein riesiges Gelände voller Kakteen, für die hat man auf
Bonaire eine sinnvolle Verwendung gefunden hat. Die Kakteen hier im Park haben allerdings schon die Ausmasse von Bäume, alles ist hier etwas grösser und älter, die Zeit scheint stehengeblieben zu sein. |
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Daher leben hier wohl auch noch Iguanas, die Drachen von Bonaire (Bild unten links). Wirklich eindruckvoll diese Tiere. Um durch diesen Park zu kommen ist allerdings ein Geländewagen erforderlich, die Wege sind wirklich in einem schrecklichem Zustand, dafür wird man mit mit unberührter Natur und auch hier mit dem Anblick wunderschöner Flamingos belohnt. Die Hauptnahrung der Flamingos besteht aus kleinen Krabben die sie aus Salzwasserseen fischen (Bild unten rechts), die rote Farbe im Panzer der Krabben fährt die Flamingos rosa.
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Im Park finde ich noch einen verlassenen Leuchturm, der einen schönen
Ausblick auf die Richtung gibt, die in der kommenden Woche vor mir liegt.
Ca. 500 Seemeilen sind es bis Carthagena, in dem ich hoffentlich schon am
kommenden Sonntag bin.
Mehr davon in einer Woche, wenn ihr mögt,
bis dahin alles Gute........
TOM
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